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Bärlauch – der „wilde Knoblauch“ aus dem Wald

Veröffentlicht in Vom Essen Besessen

Jedes Jahr im Frühjahr ist es wieder soweit – Bärlauch ist in aller Munde, zumindest im übertragenen Sinne. Ein Grund für diesen Boom: Bärlauch hat einen aromatischen, knoblauchartigen Geschmack, aber nicht die olfaktorischen Spätfolgen, die den Knoblauchesser zum Außenseiter machen können.

Botanische Charakteristika des Bärlauchs
Allium ursinum L. ist der lateinische Name für den Bärlauch. Da er im Frühjahr eine der Pflanzen­arten ist, die ihre Blätter am frühsten aus dem Boden schieben, war er wohl auch für den Bären eine der ersten frischen Speisen nach dem Winterschlaf – daher die Namensgebung.

Bärlauch zählt in der botanischen Systematik zur Unterfamilie der Lauchgewächse, Gattung Lauch (Allium) – gemeinsam mit Knoblauch, Küchenzwiebeln und Schnittlauch. Diese Laucharten enthalten Allicin, eine Verbindung, deren Abbauprodukte für den typischen Knoblauchgeruch verantwortlich ist. Deshalb wird Bärlauch auch wilder Knoblauch, Waldknoblauch oder Knoblauchspinat genannt.
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