Wintergemüse – die grünen Stars der Saison

Veröffentlicht am 16.02.2012 in salatquadr.at, Vom Essen Besessen, Wissenswertes

Besonders Rot- und Grünkohl beinhalten viele gesunde Substanzen Auch im Winter kann man frisches Gemüse genießen, ohne dabei auf regionale Produkte verzichten zu müssen.
Traditionell – vor dem ganzjährigen globalen Handel mit Lebensmitteln – standen im Winter vor allem Kohlsorten auf der Gemüse-Seite des Speiseplans: Weißkohl, Rotkohl, Blumenkohl, Rosenkohl und Grünkohl waren die wichtigsten Sorten, die im (nicht zu lang) gekochten Zustand gute Spender von Vitamin C und Mineralstoffen (z.B.: Kalium, Kalzium und Magnesium).

Besonders Rot- und Grünkohl beinhalten viele gesunde Substanzen: Sie enthalten neben Vitamin C und Mineralstoffen auch Eisen. Rotkohl besitzt zusätzlich Senföle und Anthocyane (als Radikalfänger und zur Stärkung des Immunsystems), beim Grünkohl sind es die Vitamine A, E, K und B2 und Folsäure (wichtig für die Blutbildung und Sauerstoff-Versorgung der Zellen).

Kohlgemüse kann durch seine Glucosinolate und dem hohen Anteil an Ballaststoffen der Bildung von Magengeschwüren vorbeugen, den Cholesterin- und Blutzuckerspiegel günstig beeinflussen und helfen, die Verdauung zu regulieren.

Neben dem Kohl gehören auch viele Wurzelgemüse-Sorten zum Wintergemüse, weil sie lange gelagert werden können. Inzwischen fast schon vergessene Wintergemüsesorten sind z.B. die Wurzelpetersilie, Pastinake, Schwarzwurzeln und Topinambur, aber auch Lauch, Rüben und Karotten können im Winter frisch und regional bezogen werden.

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(Informationen und Bild (public domain) aus der Wikipedia)

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