Allergie-Food – Heuschnupfen durch richtige Ernährung lindern?

Veröffentlicht am 09.04.2009 in Wissenswertes

Die Pollenflugzeit hat hierzulande bereits begonnen, und schon spüre ich die ersten Symptome meines Heuschnupfens.
Neben den klassischen Mitteln gegen Allergien (Antihistaminika u.s.w.) gibt es aber auch die eine oder andere Medizin-freie Methode, die erwähnenswert wäre – auch wenn die Wirkung solcher Hausmittel oft individuell sehr verschieden sein kann.

Hier möchte ich einige Vorschläge anführen, über die ich in den letzten Jahren gestolpert bin (v.a. über persönliche Erfolgsgeschichten von Bekannten und deren Bekannten):

Honig aus der Region

enthält von Natur aus eine Vielzahl von Pollen. Die ständige leichte Konfrontation mit den Pollen aus der eigenen Umgebung soll einen Desensibilisierungs-Effekt haben – das Immunsystem gewöhnt sich also langsam daran, dass es Pollen gibt, und dass sie keine Bedrohung für den Körper darstellen.
Man sollte früh genug mit dem Verzehr starten – einige Monate vor der Blühsaison, oder besser überhaupt rund ums Jahr.
…und kann ein Honigbrot zum Frühstück schlecht sein? 😉

Rooibos-Tee (Rotbusch-Tee)

Dem Rooibos-Tee aus Südafrika wird nachgesagt, dass regelmäßiger Genuss Allergie und Hautausschlag lindern kann. Im Naturkostladen findet man ihn daher oft als „natürlichen Anti-Allergie-Tee„.
Ein möglicher Erklärungsansatz ist, dass Rotbusch-Inhaltsstoffe (er enthält generell sehr viele ätherische Öle; hier sind aber die Wirkstoffe Aspalathin und Nothofagin „unter Verdacht“) direkt auf die Ausschüttung von Histamin einwirken. Histamine sind unter anderem für körpereigene Abwehrreaktionen zuständig, und daher auch bei Allergien und Asthma beteiligt.
Der milde Rooibos ist auch für Kinder geeignet.

Histamine vermeiden

Wie schon angemerkt sind Histamine stark an allergischen Reaktionen beteiligt. Es gibt einige Lebensmittel, die besonders viel Histamin enthalten:

  • Tomaten und Produkte mit Tomatenanteil, wie Pizza, Pasta, …
  • Milchprodukte, bes. Käse
  • Tabasco und Chilisauce
  • Fermentierte Lebensmittel (Kakao, Kaffee, Essig)
  • Alkohol (z.B. Wein, Bier, gebrannter Alkohol)

Wenn der eigene Histamin-Level durch Ernährung möglichst nicht stark erhöht wird, kann das auch allergische Beschwerden reduzieren.

Vegetarische Ernährung

Bekannte schwören auch auf einen vegetarischen Speiseplan, ab ca. 1-2 Monate vor der Blühsaison. Wer nicht ganz ohne Fleisch auskommt, könnte zumindest versuchen, den Fleischanteil in dieser Zeit zu verringern.

Außerdem kann man (nicht ernährungsbezogen):

  • Vor dem Schlafengehen die Haare waschen – damit wälzt man sich nicht die ganze Nacht in den eingefangenen Pollen, und hat eine Chance auf einen allergiefrei(er)en Start in den Tag.
  • Die Schlafzimmerfenster möglichst untertags nicht öffnen, besser „ins Haus“ lüften. Auch damit sollen übermäßig viele Pollen aus dem Schlafzimmer gehalten werden.

 

Hast du selbst Erfahrungen mit einer dieser Methoden, oder vielleicht zusätzliche Tipps? Wir freuen uns über einen Kommentar!

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