Verfasst von Makkaroni am 23.11.2009 in Themenwochen
Auf Youtube haben wir ein ausführliches Videorezept für den perfekten Thanksgiving-Truthahn auf deutsch gefunden – das Rezept stammt von Chefkoch Manfred Hartl aus dem Marriott-Hotel Wien:
Eine witzige Alternative zum traditionellen Thanksgiving-Truthahn könnte das hier sein:
Smorkey: Truthahn-Dessert für Thanksgiving
Sogar Vegetarier könnten diese Kombination zweier traditioneller Speisen aus den USA mögen: Der “Smores Turkey” ist ein Smores-Bausatz in Form eines Truthahns.
Für Smores – eine extrem süße Süßigkeit (die Wortwiederholung hebt nur den übermäßigen Zuckergehalt hervor!) – wird üblicherweise ein Stück Schokolade auf einen Butterkeks gesetzt, auf den dann noch ein Stück Babyspeck (Marshmallow) kommt. Nach dem Aufsetzen eines weiteren Kekses als Deckel wird das ganze kurz in der Mikrowelle vollendet, bis die Schokolade zähflüssig wird und der Babyspeck sich um ein Vielfaches aufbläht.
Der Smores Turkey ist eine der vielen Einsendungen für einen Wettbewerb, möglichst vielfältige Speisen in Truthahnform herzustellen. Weitere Einsendungen gibt’s auf der Wettbewerbsseite von Danielle Spencer.
In den USA wird heuer am 26. November Thanksgiving (eine stark abgewandelte Form des Erntedankfestes) gefeiert, und wir haben eines der wohl bekanntesten Thanksgiving-Nachtisch-Rezepte aus Amerika (abgesehen von Cheesecake) für euch vorbereitet:
Kürbispastete (Pumpkin Pie)
Teigkruste (Pâte Brisée)
Zutaten:
175 g Mehl
1/2 TL Salz
1 EL weißer Zucker
113 g Butter, in 2-cm-Stücke geschnitten
30-60 ml eiskaltes Wasser
Mehl, Salz und Zucker im Mixer mixen, bis alles einheitlich vermengt ist. Die Butter zugeben und noch einmal ca. 20 Sekunden weiter mixen. Jetzt langsam 30 ml Wasser in kleinen Mengen zugeben, so dass der Teig beim Quetschen knapp noch zusammenhält. Wenn nötig, noch etwas Wasser zugeben. (Das Ganze geht natürlich auch ohne Mixer und ist dann eben etwas anstrengender.)
Den Teig auf die Arbeitsfläche geben und zu einer Kugel formen. Diese wird dann zu einem Kreis abgeflacht, mit Frischhaltefolie abgedeckt und für 30-60 Minuten im Kühlschrank ruhig gestellt, damit der Teig schön fest wird.
Nach der Kühlphase den Teig wieder auf eine leicht mit Mehl bestreute Arbeitsfläche geben und in einen Kreis ausrollen (ca. 30 cm Durchmesser). Immer vom Zentrum nach außen rollen. Es kann auch hilfreich sein, den Teig zwischendurch um ein Viertel zu drehen, damit er nicht ganz an der Oberfläche anklebt.
Der Teig kann jetzt vorsichtig in eine Kuchenform mit ca. 23 cm Durchmesser gegeben werden, so dass der gesamte Innenraum mit Teig abgedeckt ist. Den Überstand am Rand entweder abschneiden oder einfach noch einmal einfalten.
Die Kuchenform jetzt noch einmal für ca. 30 Minuten kühlen, bevor die Füllung dazu kommt.
Extra Nuss-Schicht (optional)
Zutaten:
25 g Pekannüsse, gehackt
Für diese Extra-Schicht, die nach Belieben auch weggelassen werden kann, einfach ca. 25 g gehackte Pekannüsse im Backrohr für ca. 8 Minuten bei 180 °C backen bis sie leicht bräunlich sind.
Abkühlen lassen und auf dem Boden der Teigkruste verteilen.
Den Teig anschließend wieder abdecken und weiter kühlen, während die Kürbisfüllung vorbereitet wird.
Der Backofen kann aber inzwishcen auf ca. 190 °C vorgeheizt werden.
Kürbis-Füllung
Zutaten:
3 große Eier
ca. 400 g Speisekürbis
120 ml Sahne
110 g brauner Zucker
1 TL Zimt, gemahlen
1/2 TL Ingwer, gemahlen
1/8 TL Gewürznelken, gemahlen
1/2 TL Salz
Den Kürbis am besten in kleine Stücke schneiden und mit dem Stabmixer pürieren. Die Eier in einer großen Schüssel verquirlen, dann die restlichen Zutaten zugeben und alles gut durchrühren.
Die Masse wird jetzt in die vorbereitete Tortenform gefüllt, die im Backrohr am besten auf ein Backbleck gestellt wird (falls die Kruste undicht ist).
Die Pastete jetzt für 45-55 Minuten backen, bis die Kruste braun wird und die Füllung sich gesetzt hat. Die Mitte der Füllung darf ruhig noch feucht aussehen. Einfach den Messertest durchführen: Messer ca. 3 cm vom Rand entfernt einstechen und herausziehen – es sollte nichts daran kleben.
Aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen.
Wer für die Feiertage der kommenden Monate noch das ganz Besondere sucht, findet dieses Gericht hier vielleicht anregend:
ein TurDucKen (quelle: http://is.gd/tUdV)
Das Wort englische Kunstwort “Turducken” kommt von seinen drei Hauptzutaten: ein Truthahn (TURkey), gefüllt mit einer Ente (DUCk), die mit wiederum einem Brathuhn (chicKEN) gefüllt ist.
Man könnte es wohl mit TrutEntHuhn übersetzen. Weiterlesen…
Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken langsam. Die Blätter an den Bäumen beginnen schon, sich zu färben. Der Herbst ist da!
(Naja, hier in Tirol ist’s eigentlich eher der Winter, der begonnen hat.)
Zeit, um in der Blog-Nachbarschaft einmal zu schauen, was los ist.
Und siehe da: Alles (oder zumindest Vieles) dreht sich um das Herbstgemüse Nummer Eins: Den Kürbis.
Eine kleine Auswahl an Herbstrezepten- hier findet wohl jeder etwas Leckeres: