Verfasst von Makkaroni am 12.10.2011 in
Vom Essen Besessen,
Wissenswertes
Das Gerücht hat sicher jede/r schon einmal gehört: Essen sollte nicht in offenen Konservendosen aufbewahrt werden.
Warum ist das Lagern in offenen Dosen schlecht, und ist das Gerücht überhaupt wahr?
Die Antwort ist recht einfach: Ja. Viele Konserven, z.B. Ananas, Aprikosen/Pfirsiche und anderes Obst, werden in einfachen Weißblech-Dosen haltbar gemacht.
Wird die Dose geöffnet, kann es zu einer Reaktion mit dem Inhalt, der üblicherweise im sauren pH-Bereich liegt, und der Luft kommen, und das Metall der Dose wird langsam gelöst und in den Doseninhalt abgegeben. Besonders bei Gemüse- und Obstkonserven kann das sehr schnell gehen.
Das klingt nicht nur unappetitlich und schmeckt nach Metall, sondern ist auch ungesund, weil dadurch die im Blech enthaltenen Metalle, mitunter Schwermetalle, in den Körper aufgenommen werden.
Anders ist es bei Dosen mit Kunststoff-Innen-Beschichtung (z.B. Mais) – hier kann keine Reaktion zwischen Metall und Säure stattfinden. Einige Wissenschafter wollen allerdings herausgefunden haben, dass stattdessen Weichmacher (z.B. Biphenol A) ins Essen abgegeben werden, und die sind ebenfalls gesundheitsschädlich.
Unser Fazit: Den Restinhalt geöffneter Dosen am besten immer gleich in verschließbare Glas- oder Plastikgefäße umfüllen!
Tags: Gemüse, Obst, tipps und tricks
Verfasst von Makkaroni am 20.11.2010 in
Vom Essen Besessen,
Wissenswertes
Granatäpfel sind etwas Besonderes: Nicht jeder mag sie, und schon gar nicht jeder weiß auch, wie man Grantatäpfel überhaupt isst.
Das wichtigste sollte man aber schon vor dem Kauf der komischen roten Frucht wissen: Wie erkennt man einen reifen Granatapfel, und was unterscheidet ihn von unreifen Granatäpfeln?
Im Green24-Forum haben Kenner ihre persönlichen Tipps gegeben – hier eine Zusammenfassung:
- Ein richtig reifer Granatapfel ist rot gefärbt und hat schon einige Einbuchtungen in der Schale.
- Nach etwas Druck mit dem Finger sollte eine kleine Druckstelle bleiben
- Auch unter den reifen Granatäpfeln gibt es saure und süße Sorten.
- Saure Granatäpfel sind meistens groß, haben große Einzelfrüchte (“Kerne”) und eine ledrige rote Schale.
- Süße Granatäpfel sind dagegen kleiner, besitzen eine harte, holzartige gelblich-braune Schale (wenn überhaupt, dann nur stellenweise rötlich) und haben hellrote bis rosa “Kerne”. Achtung gilt hier allerdings vor Früchten mit weichen, dunkelbraunen Faul-Stellen.
Tags: Granatapfel, Obst, tipps und tricks, Wissenswertes
Verfasst von Makkaroni am 07.11.2009 in
Wissenswertes
Aufgeschnittene frische Früchte werden oft schnell braun, wenn sie an der Luft stehen. Bestes Beispiel hierfür sind Äpfel, aber auch Birnen, Bananen, Auberginen und viele andere sind von dieser Verfärbung betroffen.
Der Grund liegt in bestimmten Inhaltsstoffen in diesen Früchten (so genannte Chinone aus der Stoffgruppe der Enzyme), die mit dem Sauerstoff der Luft reagieren.
Damit frische Früchte nicht braun werden, kann man sie zum Beispiel in Wasser mit Askorbinsäure (Vitamin C) legen.
Vitamin C ist ein wichtiges Antioxidans, das andere Stoffe – darunter die genannten Enzymein den Früchten – vor der Oxidation schützt.
Wer keine reine Askorbinsäure zur Hand hat (gibts in kristalliner Form in der Apotheke), kann auch Zitronensaft, Limonensaft, Orangensaft, Weinstein und sogar zerstampfte Vitamin C Tabletten verwenden.
Auch Cayennepfeffer und Chilis enthalten viel Vitamin C, d.h. dass Früchte, die in Wasser mit gemahlenem Chilipfeffer getaucht werden, ebenfalls ihre Farbe behalten und langsamer braun werden.
Tags: Antioxidans, Antioxidantien, Kochtipps, Obst, Wissenswertes
Verfasst von Makkaroni am 04.07.2009 in
Wissenswertes
In diesem Artikel findest du viele interessante Infos über eine der beliebtesten Obstsorten: Die Banane.
Geschichtliches:
Bereits Jacob Theodor (1522-1590) beschrieb die Banane in seinem Kräuterbuch. Zum Geschmack sagte er folgendes (Quelle: kraeuter.ch):
Die Frucht habe weder Frucht noch Samen
unnd so man sie esse
scheine sie erstlich ohne Geschmack
darnach aber je länger je lieblicher.
Nutzung:
Es gibt mittlerweile über 1000 Kreuzungen und Varianten der Bananenpflanze (Musa x paradisiaca). Neben den hierzulande bekannten Dessertbananen, die süß und mehlig sind, gibt es auch noch die grün bis rote Kochbanane (die man nicht ungekocht essen kann) und Faserbananen (bei denen die Blätter zur Herstellung von Netzen, Tauen und Garnen verwendet werden). Weiterlesen…
Tags: Bananen, Obst
Verfasst von Makkaroni am 08.06.2009 in
Kurioses,
Wissenswertes
Es gibt also doch einen Gewinner der berüchtigten EU-Regulation, nach der Bananen eine gewisse Krümmung aufweisen müssen damit sie verkauft werden dürften:


Bananaguard
bananaguard.de und bananaguard.ch verkaufen Schutzhüllen für Bananen, um Druckstellen und Quetschungen zu vermeiden.
Es gibt natürlich noch verschiedene internationale Vertreiber und andere Modelle, hier ein paar Beispielbilder:
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Tags: Bananen, Obst