Das Gerücht hat sicher jede/r schon einmal gehört: Essen sollte nicht in offenen Konservendosen aufbewahrt werden.
Warum ist das Lagern in offenen Dosen schlecht, und ist das Gerücht überhaupt wahr?
Die Antwort ist recht einfach: Ja. Viele Konserven, z.B. Ananas, Aprikosen/Pfirsiche und anderes Obst, werden in einfachen Weißblech-Dosen haltbar gemacht.
Wird die Dose geöffnet, kann es zu einer Reaktion mit dem Inhalt, der üblicherweise im sauren pH-Bereich liegt, und der Luft kommen, und das Metall der Dose wird langsam gelöst und in den Doseninhalt abgegeben. Besonders bei Gemüse- und Obstkonserven kann das sehr schnell gehen.
Das klingt nicht nur unappetitlich und schmeckt nach Metall, sondern ist auch ungesund, weil dadurch die im Blech enthaltenen Metalle, mitunter Schwermetalle, in den Körper aufgenommen werden.
Anders ist es bei Dosen mit Kunststoff-Innen-Beschichtung (z.B. Mais) – hier kann keine Reaktion zwischen Metall und Säure stattfinden. Einige Wissenschafter wollen allerdings herausgefunden haben, dass stattdessen Weichmacher (z.B. Biphenol A) ins Essen abgegeben werden, und die sind ebenfalls gesundheitsschädlich.
Unser Fazit: Den Restinhalt geöffneter Dosen am besten immer gleich in verschließbare Glas- oder Plastikgefäße umfüllen!
Tags: Gemüse, Obst, tipps und tricks
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Vom Essen Besessen
Knoblauch schälen ist eine der weniger angenehmen Tätigkeiten in der Küche – die Finger riechen sehr lange nach dem Knoblauch, leicht bekommt man auch kleine Teile unter die Fingernägel.
Einige Methoden zum einfachen Schälen von Knoblauch haben wir schon vor einiger Zeit vorgestellt.
Per Videobotschaft erfuhren wir jetzt von einer besonders einfachen Art, mit der auch größere Mengen schnell und leicht geschält werden können: Die einzelnen Knoblauchzehen einfach in eine Metallschüssel geben, und mit einer zweiten abdecken. Stark schütteln, und fertig!
Klingt fast zu einfach, oder?
Tags: Gemüse, Knoblauch, Kochtipps, tipps und tricks, Videos
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Kurioses,
Vom Essen Besessen
George Larnicol ist ein 56-jähriger, französischer Chocolatier, erfüllte sich mit seinem Spezialprojekt wohl einen Kindertraum: Er baute ein 3,5 Meter langes Boot aus echter Schokolade.
Der 1,2 Tonnen schwere Schokoladetraum besteht aus einem Zucker-Rahmen, der Rest besteht vollständig aus echter, essbarer Schokolade.

Larnicol und sein Team arbeiteten eineinhalb Monate an dem Schokoboot, und investierten insgesamt 400 Arbeitsstunden in die Umsetzung.
Im Rahmen der Präsentation segelte der Chocolatier mit einem Freund für etwa eine Stunde in der “Bateau Chocolat II” im Hafen von Concarneau (Nordwest-Frankreich). Der zusätzlich angebrachte Elektromotor verhalf den Bootsmännern immerhin zu 15 km/h Geschwindigkeit.
Ein früherer Versuch (“Bateau Chocolat I”) scheiterte an der Logistik: Das erste Schokoladeboot zerbrach beim Umdrehen des Rumpfs.
Als nächstes möchte George Larnicol eine 12 Meter lange Yacht aus Schokolade mit 2 Mästen, aus ca. 6-8 Tonnen Schokolade bauen. Das Projekt ist für 2012 angesetzt – wir sind gespannt.
via
Tags: Kurioses, Schokolade
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Vom Essen Besessen
Der Sommer ist fast schon da, und die Holundersträucher haben (zumindest hier in Tirol) vor kurzem begonnen, zu blühen. Die relativ kurze Blühphase kann man nicht nur zum Ansetzen von Holunderblütensaft oder zum Trocknen von Holunderblüten-Tee nutzen, sondern auch für ein besonderes Tiroler Dessert der Saison: Die Holunderküchel.

Zutaten für 4 Personen:
12 kleine bis mittlere Blütendolden
200 Gramm Mehl
3 Eier (getrennt)
300-400 ml Milch (auch Wein oder Bier)
2 Esslöffel Öl
1 Prise Salz
Zucker und Vanillezucker nach Geschmack
Etwas Butteer zum Ausbacken (alternativ auch Pflanzenöl)
Staubzucker und Zimt zum Bestreuen
Zubereitung
Eigelb, Mehl, Milch, Öl, Zucker, Vanillezucker und Salz zu einem dicken Teig rühren.
Variante 1: Einige der Dolden (=Variante 2) zerpflücken und die kleinen Stücke, nach kurzem Rasten, mit dem zu Schnee geschlagenen Eiklar in den Teig unterheben. Je eine Dolde in den Teig tauchen und in die Pfanne geben.
Variante 2: Alle Dolden zerpflücken und die kleinen Stücke, nach kurzem Rasten, mit dem zu Schnee geschlagenen Eiklar in den Teig unterheben.
Im Fett goldbraun backen, mit Staubzucker und Zimt bestreuen, und fertig!
Mahlzeit!
Tags: Desserts, Holunder, Rezept der Woche, Rezepte
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Vom Essen Besessen
“Bio” war noch nie so sehr im Trend wie heute. Und – einmal abgesehen von “cholesterinfreiem Pflanzenöl” (Cholesterin gibt es nur in tierischen Ölen) und “Bio-Thunfisch” (so bezeichnet aufgrund des Bio-Sonnenblumenöls) – Bio hat es natürlich auch in sich: Weniger Spritzmittel und Umweltgifte, die sich in den Produkten ablagern, besserer Geschmack durch sorgfältige und richtige Herstellung bzw. Reifung etc.
Die Marke “Zurück zum Ursprung” treibt es mit “Bio” noch ein bisschen weiter als andere: Hier wird nicht nur für die eigentlichen, heimischen Produkte auf Nachhaltigkeit geachtet, sondern auch bei Verpackung, Produktion, Logistik etc. Zudem kann man über die Chargennummer oder das Ablaufdatum des Produkts die Herkunft (angeblich) bis zu den produzierenden Bauern zurückverfolgen.
Das Ergebnis dieses Programms ist, neben der Auszeichnung mit dem Österreichischen Klimaschutzpreis 2009, eine verringerte CO2-Emission, mehr Einsparung von kostbarem Trinkwasser, und durch die traditionelle Bewirtschaftung auch ein Schutz der Artenvielfalt.

Vor kurzem erhielten wir einige Testexemplare aus der Zurück zum Ursprung Kräuter-Serie, und wollten natürlich zuerst einmal wissen, woher z.B. unser Bio-Thymian kommt.
Über die Chargennummer erhielten wir nicht nur die Ursprungsregion, sondern auch Namen und Standort des Bauern (in unserem Fall Gottfried Steiner aus Gars am Kamp, Niederösterreich) und Infos zu den verarbeitenden Betrieben. Zudem erhielten wir ein Diagramm, in dem die CO2-Einsparung aufgeschlüsselt wird: 27 % der üblichen CO2-Emissionen konnten durch unseren Bio-Thymian anscheinend eingespart werden. Toll!
Qualitativ entsprechen die getesteten Gewürzen natürlich genau dem, was man sich erwartet: Schon beim Öffnen erkennt man am Geruch, dass die Gewürze sorgfältig verarbeitet und getrocknet wurden, um den besten Geschmack zu garantieren.
…und unsere nächste Thymian-Ofenforelle wird mit getrocknetem (und daher geschmacklich noch intensiverem) Bio-Thymian verfeinert!
Tags: Bio, Gewürze, Thymian