Essen in offenen Dosen? Besser das Gefäß wechseln!
Das Gerücht hat sicher jede/r schon einmal gehört: Essen sollte nicht in offenen Konservendosen aufbewahrt werden.
Warum ist das Lagern in offenen Dosen schlecht, und ist das Gerücht überhaupt wahr?
Die Antwort ist recht einfach: Ja. Viele Konserven, z.B. Ananas, Aprikosen/Pfirsiche und anderes Obst, werden in einfachen Weißblech-Dosen haltbar gemacht.
Wird die Dose geöffnet, kann es zu einer Reaktion mit dem Inhalt, der üblicherweise im sauren pH-Bereich liegt, und der Luft kommen, und das Metall der Dose wird langsam gelöst und in den Doseninhalt abgegeben. Besonders bei Gemüse- und Obstkonserven kann das sehr schnell gehen.
Das klingt nicht nur unappetitlich und schmeckt nach Metall, sondern ist auch ungesund, weil dadurch die im Blech enthaltenen Metalle, mitunter Schwermetalle, in den Körper aufgenommen werden.
Anders ist es bei Dosen mit Kunststoff-Innen-Beschichtung (z.B. Mais) – hier kann keine Reaktion zwischen Metall und Säure stattfinden. Einige Wissenschafter wollen allerdings herausgefunden haben, dass stattdessen Weichmacher (z.B. Biphenol A) ins Essen abgegeben werden, und die sind ebenfalls gesundheitsschädlich.
Unser Fazit: Den Restinhalt geöffneter Dosen am besten immer gleich in verschließbare Glas- oder Plastikgefäße umfüllen!



