Frühling ist Radieschen-Zeit – Alles über Radieschen

Verfasst von Makkaroni am 25.04.2009 in salatquadr.at, Wissenswertes
Radieschen

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Das Radieschen (Raphanus sativus ssp. sativus) kommt ursprünglich wahrscheinlich aus dem östlichen Mittelmeerraum, und kam erst im 16. Jahrhundert so richtig nach Europa.
Es hat seinen Namen vom lateinischen Wort “radix” (Wurzel).
Allerdings handelt es sich bei dem roten Gemüse eigentlich nicht um eine Wurzelknolle, sondern um eine Sprossknolle - es ist also der Stängel, der sich verdickt und der gegessen wird.

Die Schärfe der roten Knollen liegt in den vorhandenen Senfölen. Dabei handelt es sich um Schwefelverbindungen, die bei Verletzungen der Knolle (z.B. Hineinbeißen) freigesetzt werden.
Außerdem tragen verschiedene Fruchtsäuren zum charakteristischen Aroma bei.

Radieschen eignen sich hervorragend als Zutat für Salate - geschmacklich und auch farblich “machen sie einfach etwas her”. Sie landen aber auch häufig als Auflage auf belegten Broten, oder bei der klassischen “Brettljause“.
Weniger bekannt ist die Verwendung als Wokgemüse oder für Suppen.
Auch die Blätter können gegessen werden – roh als Salat oder gekocht, ähnlich wie Spinat.

Grundsätzlich sollten Radieschen möglichst frisch verspeist werden.
Die Frische erkennt man daran, dass die Blätter noch saftig frisch sind, und die Wurzeln keine Dellen oder Runzeln haben.
Radieschen können im Kühlschrank problemlos bis zu 2 Tage frisch gehalten werden,am besten die Blätter entfernen und in ein feuchtes Tuch einschlagen.

Noch ein ernährungstechnischer Tipp am Rande: Radieschen sollten nicht gesalzen werden. Salz nimmt zwar etwas von der Schärfe weg, schwemmt aber gleichzeitig auch das wertvolle Kalzium aus.

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