Vor einigen Monaten bereits brachte Recheis unter dem Namen “Direkt in die Pfanne” eine neue Nudelreihe heraus.
Es handelt sich dabei um sogenannte “Instant-Nudeln“, also Nudeln, die sozusagen im Handumdrehen zubereitet sind.
Das Tolle daran: Die Nudeln müssen nicht separat gekocht werden, sondern können einfach kurz vor dem Servieren direkt in die Sauce gegeben werden. Genauer gesagt verwendet man z.B. 125 g Nudeln, die doppelte Menge Wasser (in unserem Beispiel 250 ml), und kocht das Ganze noch einmal unter ständigem Umrühren kurz auf.
Nach 3-4 Minuten sollte das Wasser aufgenommen bzw. verdampft sein, und die Nudeln sind bereit zum Verzehr.
Angeblich.
Um das zu glauben, mussten wir es natürlich selbst testen.
In den folgenden Bildern seht ihr einige Ausschnitte unseres Vom-Essen-Besessen-Tests.
Als Sauce/Sugo diente bei uns eine Improvisation aus Zucchini, Schinken, Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch und etwas Sauerrahm. Und – wie es in der Anleitung steht – 4 Minuten, nachdem wir die Nudeln zugegeben hatten, saßen wir schon am Tisch.
Fazit: Sehr empfehlenswert - besonders wenn es einmal schnell gehen muss.
Achtung allerdings: Die Nudeln sind schnell durch, und daher auch schnell über-durch. Man sollte, um die Nudeln al-dente zu bekommen, wirklich dabei bleiben und nicht “schnell noch etwas machen”.
Natürlich kommen wir in dem Zusammenhang auch nicht umher, auf unsere Projektseite HudelNudel.at aufmerksam zu machen, in der es schnelle, einfache Nudelrezepte für eilige Fälle gibt – die ideale Kombination zu “Direkt in die Pfanne” also.
Zum richtigen Kochen gehören scharfe Messer – das wird wohl niemand bestreiten.
Allerdings denken viele nur selten daran, dass die eigenen Messer wieder einmal einen Schliff nötig hätten.
Wir haben uns für diesen Artikel einen neuen Messerschärfer genauer angesehen und getestet.
Es handelt sich beim Testobjekt um den Vulkanus Messerschärfer von Stallegger Schärftechnik aus Salzburg, genauer gesagt um die Edelstahl-Variante.
Bereits die Verpackung hat uns beeindruckt – hier handelt es sich nicht bloß um einen Schärfer, sondern um ein Designobjekt, mit dem man ruhig die Arbeitsfläche oder die Vitrine verschönern kann, auch wenn die Messer bereits geschärft sind.
Zum Schärfen muss man nur das Messer mit leichtem Druck nach unten durch die vorgesehenen Schärfstäbe ziehen, und zwar mit der Spitze der Klinge leicht nach unten. Für den Feinschliff anschließend mit der Spitze nach oben gleichmäßig durchziehen, und fertig. Auch für Messer mit Wellenschliff ist der Schärfer anwendbar.
Für unseren Test haben wir uns an den Klassiker aller Messertests gehalten: Das Schneiden einer Tomate. Das stumpfste Messer, das wir im ganzen Haus finden konnten, diente dabei als erstes Versuchskaninchen.
Wie man auf den Bildern sieht, zerdrückte dieses Messer beim Vorher-Test die Tomate ganz einfach, anstatt auch nur die Haut anzukratzen.
Nach drei bis vier Schärf- und Feinschliffzügen gelang es uns mühelos, Tomate Nr. 2 in dünne Scheiben aufzuschneiden.
Bei unseren restlichen Messern (wir haben alle innerhalb kürzester Zeit durchgearbeitet, inkl. Taschenmesser) war der vorgang genauso erfolgreich.
Fazit: Der Schärfer sieht nicht nur stylisch aus, sondern bringt wirklich etwas. Die Bedienung ist wirklich einfach (und außerdem mit Bildern auf der Packung und im Beilageheft erklärt), und das Gerät wirkt sehr solide.
Auf vulkanus-company.com gibt es nähere Infos zu diesem und anderen Schärfern – von der Edelstahlversion bis hin zum Taschenschärfer.
Sicher nichts für einen flauen Magen: Dieser Fernsehbeitrag aus Portugal zeigt die Herstellung der Porco Pizza, einer Pizza-Idee von Koch Pedro Pesavento, bei der der Pizzaboden ein ganzes ausgelöstes Spanferkel ist:
Weitere Zutaten sind 1 Dose Tomatenmark, Erbsen und Mais, 1/2 kg Hühnerherz, 2 geräucherte Würste, Quark, Mozzarella-Käse, Paprika und Tomaten.
Verfasst von Makkaroni am 23.11.2009 in Themenwochen
Auf Youtube haben wir ein ausführliches Videorezept für den perfekten Thanksgiving-Truthahn auf deutsch gefunden – das Rezept stammt von Chefkoch Manfred Hartl aus dem Marriott-Hotel Wien:
Eine witzige Alternative zum traditionellen Thanksgiving-Truthahn könnte das hier sein:
Smorkey: Truthahn-Dessert für Thanksgiving
Sogar Vegetarier könnten diese Kombination zweier traditioneller Speisen aus den USA mögen: Der “Smores Turkey” ist ein Smores-Bausatz in Form eines Truthahns.
Für Smores – eine extrem süße Süßigkeit (die Wortwiederholung hebt nur den übermäßigen Zuckergehalt hervor!) – wird üblicherweise ein Stück Schokolade auf einen Butterkeks gesetzt, auf den dann noch ein Stück Babyspeck (Marshmallow) kommt. Nach dem Aufsetzen eines weiteren Kekses als Deckel wird das ganze kurz in der Mikrowelle vollendet, bis die Schokolade zähflüssig wird und der Babyspeck sich um ein Vielfaches aufbläht.
Der Smores Turkey ist eine der vielen Einsendungen für einen Wettbewerb, möglichst vielfältige Speisen in Truthahnform herzustellen. Weitere Einsendungen gibt’s auf der Wettbewerbsseite von Danielle Spencer.
In den USA wird heuer am 26. November Thanksgiving (eine stark abgewandelte Form des Erntedankfestes) gefeiert, und wir haben eines der wohl bekanntesten Thanksgiving-Nachtisch-Rezepte aus Amerika (abgesehen von Cheesecake) für euch vorbereitet:
Kürbispastete (Pumpkin Pie)
Teigkruste (Pâte Brisée)
Zutaten:
175 g Mehl
1/2 TL Salz
1 EL weißer Zucker
113 g Butter, in 2-cm-Stücke geschnitten
30-60 ml eiskaltes Wasser
Mehl, Salz und Zucker im Mixer mixen, bis alles einheitlich vermengt ist. Die Butter zugeben und noch einmal ca. 20 Sekunden weiter mixen. Jetzt langsam 30 ml Wasser in kleinen Mengen zugeben, so dass der Teig beim Quetschen knapp noch zusammenhält. Wenn nötig, noch etwas Wasser zugeben. (Das Ganze geht natürlich auch ohne Mixer und ist dann eben etwas anstrengender.)
Den Teig auf die Arbeitsfläche geben und zu einer Kugel formen. Diese wird dann zu einem Kreis abgeflacht, mit Frischhaltefolie abgedeckt und für 30-60 Minuten im Kühlschrank ruhig gestellt, damit der Teig schön fest wird.
Nach der Kühlphase den Teig wieder auf eine leicht mit Mehl bestreute Arbeitsfläche geben und in einen Kreis ausrollen (ca. 30 cm Durchmesser). Immer vom Zentrum nach außen rollen. Es kann auch hilfreich sein, den Teig zwischendurch um ein Viertel zu drehen, damit er nicht ganz an der Oberfläche anklebt.
Der Teig kann jetzt vorsichtig in eine Kuchenform mit ca. 23 cm Durchmesser gegeben werden, so dass der gesamte Innenraum mit Teig abgedeckt ist. Den Überstand am Rand entweder abschneiden oder einfach noch einmal einfalten.
Die Kuchenform jetzt noch einmal für ca. 30 Minuten kühlen, bevor die Füllung dazu kommt.
Extra Nuss-Schicht (optional)
Zutaten:
25 g Pekannüsse, gehackt
Für diese Extra-Schicht, die nach Belieben auch weggelassen werden kann, einfach ca. 25 g gehackte Pekannüsse im Backrohr für ca. 8 Minuten bei 180 °C backen bis sie leicht bräunlich sind.
Abkühlen lassen und auf dem Boden der Teigkruste verteilen.
Den Teig anschließend wieder abdecken und weiter kühlen, während die Kürbisfüllung vorbereitet wird.
Der Backofen kann aber inzwishcen auf ca. 190 °C vorgeheizt werden.
Kürbis-Füllung
Zutaten:
3 große Eier
ca. 400 g Speisekürbis
120 ml Sahne
110 g brauner Zucker
1 TL Zimt, gemahlen
1/2 TL Ingwer, gemahlen
1/8 TL Gewürznelken, gemahlen
1/2 TL Salz
Den Kürbis am besten in kleine Stücke schneiden und mit dem Stabmixer pürieren. Die Eier in einer großen Schüssel verquirlen, dann die restlichen Zutaten zugeben und alles gut durchrühren.
Die Masse wird jetzt in die vorbereitete Tortenform gefüllt, die im Backrohr am besten auf ein Backbleck gestellt wird (falls die Kruste undicht ist).
Die Pastete jetzt für 45-55 Minuten backen, bis die Kruste braun wird und die Füllung sich gesetzt hat. Die Mitte der Füllung darf ruhig noch feucht aussehen. Einfach den Messertest durchführen: Messer ca. 3 cm vom Rand entfernt einstechen und herausziehen – es sollte nichts daran kleben.
Aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen.
Eine völlig neuartige Diät, vorgestellt von Komiker Peter Serafinowicz – genauer gesagt von einer seiner Rollen: Brian Butterfield – in der gleichnamigen Serafinowicz Show.
Leider ist das Video nur auf Englisch erhältlich, daher haben wir den Diätplan schnell übersetzt:
Montag bis Freitag
Frühstück: 1 getoastetes Cornflake mit fettreduzierter Margerine, dazu heißes Wasser
Mittagessen: 1 kleine rohe Kartoffel (geschält), als Beilage 1 Salatblatt, dazu lauwarmes Wasser
Abendessen: 1 kleines Stück fettarme Geflügelbrust, als Beilage 1 gekochte Bohne (Baked Bean) in fettarmer Tomatensauce und Brokkoli-Stückchen, dazu kaltes Wasser.
Nachtisch: Eiswürfel mit Süßstoff
Samstag ist Belohnungstag
Für 24 Stunden darf ALLES gegessen werden: Pizza, Geburtstagskuchen mit Schlagsahne, künstlicher Speck, Hamburger, Sandwich-Auflauf, Schoko-Wachteleier, Knoblauch-Pudding, French Toast, Hoisin knusprige Eule, Pasta Polster, Bonbonbonbons, MacGlückskekse, Billig-Foie-Gras, 20-Käse-Omelette, …
Verfasst von Makkaroni am 07.11.2009 in Wissenswertes
Braune Verfärbungen an einem Apfel (Foto: dadomatic.com)
Aufgeschnittene frische Früchte werden oft schnell braun, wenn sie an der Luft stehen. Bestes Beispiel hierfür sind Äpfel, aber auch Birnen, Bananen, Auberginen und viele andere sind von dieser Verfärbung betroffen.
Der Grund liegt in bestimmten Inhaltsstoffen in diesen Früchten (so genannte Chinone aus der Stoffgruppe der Enzyme), die mit dem Sauerstoff der Luft reagieren.
Damit frische Früchte nicht braun werden, kann man sie zum Beispiel in Wasser mit Askorbinsäure (Vitamin C) legen.
Vitamin C ist ein wichtiges Antioxidans, das andere Stoffe – darunter die genannten Enzymein den Früchten – vor der Oxidation schützt.
Wer keine reine Askorbinsäure zur Hand hat (gibts in kristalliner Form in der Apotheke), kann auch Zitronensaft, Limonensaft, Orangensaft, Weinstein und sogar zerstampfte Vitamin C Tabletten verwenden.
Auch Cayennepfeffer und Chilis enthalten viel Vitamin C, d.h. dass Früchte, die in Wasser mit gemahlenem Chilipfeffer getaucht werden, ebenfalls ihre Farbe behalten und langsamer braun werden.
Ein etwas ungewöhnlicher Weltrekord: Matthew Mitnitsky, Restaurant-Inhaber aus New Hampshire feiert mit einer Speise, die Vegetarier wohl nicht entzücken lässt, seinen Einzug ins Guinnesbuch der Rekorde: Er hat das weltgrößte Fleischbällchen (eigentlich eher ein Fleisch-Riesenball) hergestellt und gekocht: Die Frikadelle (bzw. auf österreichisch “das Fleischlaiberl“) wiegt stolze 101 kg und ist damit um 11 kg schwerer als der bisherige Rekord von Jimmy Kimmel (90 kg) und knapp doppelt so schwer wie der vorige Rekordhalter: Sony Pictures.